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Mini-Provence

Lavandelfeld in Süd-Frankreich

Für kompakte Lavendelhecken eignet sich Lavandula angustifolia "Hidcote Blue" am besten - erfahren Sie mehr in unserem Shop.

Lavendel

Die Provence bzw. die damit verbundenen schönen Erinnerungen in Form von Lavendelsträußen, Eau de Lavande oder Lavendelsäckchen vom Urlaub mitzubringen ist eine Möglichkeit.
Ein Beet im Garten mit verschiedenen Lavendelsorten und –arten in Reihen anzupflanzen um an warmen Tagen mit geschlossenen Augen davor von der Provence träumen zu können, eine andere. 

 

Lavendel

Die Mini-Provence im eigenen Garten.

Oberhalb des großen Rondells in unserem Duftgarten gibt es diese Möglichkeit: Wer sich an einem sonnigen, heißen Tag auf der Sitzbank im Rondell niederlässt, kann sich bei leichter Westbrise und geschlossenen Augen in Südfrankreich wähnen. Verschiedene Lavendelsorten sind in Reihen zu einer Miniprovence gepflanzt.

 


LavendelAlle Lavendelarten duften, doch besonders die Provence-Lavendelsorten verströmen von sich aus den angenehm frischen und doch balsamischen Lavendelduft. Im Juni/Juli, zur Blütezeit des Lavendels, sind die Sortenunterschiede offensichtlich: Da ist der „schmalblättrige“ oder „Echte“ Lavendel (Lavandula angustifolia), wie er in den Hochlagen der Provence angebaut wird und der durch Samen vermehrbar ist. Dazu gehören Sorten wie „Hidcote Blue“ (dunkelblau), „Munstead“ (hellblau), „Alba“ (weiß) oder „Hidcote Pink“ (rosa). Sie zeichnen sich durch einen etwas gedrungeneren Wuchs, schmalere Blätter, die auch an den Blütenstielen sitzen und eine größere Winterhärte aus. Der „Breite“ oder Speick-Lavendel (Lavandula latifolia) besitzt 3mal so breite Blätter, längere Blütenstiele und eine langgestreckte Blüte. Er ist bei uns nur selten winterhart und recht nässeempfindlich. Sein Duft ist intensiver als der des Echten Lavendels. Ja, auch die Speik-Seife duftet so. Der Speicklavendel ist aber nicht, wie manche glauben, in der gleichnamigen Seife. Der Name stammt vom Echten Speik, einem Baldriangewächs der Alpen, dessen Wurzel in dieser Seife Verwendung findet.

LavendelAls dritte große Art gibt es noch den Provence-Lavendel (Lavandula x intermedia). Er ist aus Kreuzungen von Echtem mit Speick Lavendel entstanden. Auch hier gibt es viele verschiedene Sorten, wie z. B. „Grosso“ (der in der Provence flächenmäßig am meisten angebaute, robusteste, hellviolette Lavandin-Lavendel), „Fragrant Memories“, „Grappenhall“, „Hidcote Giant“. Allen eigen ist ein etwas lockerer Aufbau, zumeist breitere, längere Blätter als die Lavandula angustifolia-Sorten und weit über die Blätter herausragende Blütenstiele mit sehr langen Blütenständen. Blätter und Blüten sind sehr aromatisch. Problematisch ist die geringere Winterhärte, bzw. größere Nässeempfindlichkeit. Auch wenn er einen trockenen Standort hat, verträgt er selten unter -15°C. In kälteren Lagen sollte besser der Echte Lavendel angepflanzt werden.

Noch erwähnenswert, für die Parfümindustrie uninteressant und bei uns leider auch nicht richtig winterhart, ist der Schopflavendel (Lavandula stoechas). Ja, er hat wirklich einen Schopf - mal rosa, mal hell, mal dunkelviolett. Schön anzusehen, schön duftend und mit einer sehr langen Blütezeit von Juli bis September ist er in Kübeln eine Zierde für jeden Balkon, Garten oder die Terrasse.

In milden Gegenden kann diese Lavendelart auch zur Bepflanzung sandiger und saurer Böden verwendet werden. Er ist die einzige Art, die auf Urgesteinboden wächst. Alle anderen Lavendel-Arten lieben magere und sehr kalkhaltige sonnige Böden.