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Willkommen in der besonderen Kräutergärtnerei

Zuviel ist zuviel

Wiesenschaum 

Einjährige werden sie genannt, doch viele dieser einjährigen Pflanzen verhalten sich wie zweijährige: Bereits im Herbst keimen die Samen und bis zum Winterbeginn wachsen kleine Pflanzen heran, die sich zu kräftigen Jungpflanzen entwickeln. Dicht am Boden liegend überstehen sie die Kälte und sprießen bei den ersten Plusgraden im nächsten Jahr weiter. Der leuchtend orangefarbene Kalifornische Mohn (Eschscholzia californica), der Insekten magnetisch anziehende Wiesenschaum (Limnanthes douglasii) oder die dekorative und Nektar spendende, weiß leuchtende Strahlendolde (Orlaya grandiflora) gehören zu diesen -im weitesten Sinne- winterannuellen Gewächsen. Sie benötigen zwar keine Einwirkung von Kälte oder Trockenheit zur Blüteninduktion, jedoch blühen die Pflanzen, die vor dem Winter aufgewachsen sind oft länger und prächtiger als die im selben Jahr angezogenen Exemplare.
Erfreulich sind für den Gartenliebhaber, die jetzt schon grünen Inseln, die den Boden bedecken und Blütenteppiche erahnen lassen.
Eher lästig können sie werden, hat man im letzten Jahr nicht rechtzeitig vor dem Versamen das Zuviel an Samenträgern herausgenommen: Die Sämlinge sind auch an vorhandenen Stauden gekeimt, die eigentlich das Licht und die Luft brauchen, um kräftig und gesund aufwachsen zu können.
Der März bietet die Gelegenheit, an trockenen Tagen diese Einjährigen zu jäten: Die Staudenaustriebe werden sichtbar, ein zuviel der Sämlinge kann herausgezogen oder vorsichtig mit dem Messer entfernt werden. Und ist das mühsam, so wird man wohl nicht noch einmal vergessen, diese Einjährige rechtzeitig nach dem Abblühen auf den Kompost zu tragen.

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