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Winterschutz für Kleinsträucher

Winterschutz für frostgefährdete Kleinsträucher und Stauden

Winterschutz

Kleinsträucher bis ca. 1m Höhe schützen wir in unserem Duftgarten mit einer Methode, die sich bei uns recht gut bewährt hat. Das zu schützende Gehölz versehen wir zunächst mit einer „Hose“ aus Maschendrahtgeflecht (Ø 2-6 cm ). Diese wird entsprechend der Größe des Gehölzes in Form eines Zylinders um den Strauch herumgewickelt, wobei man die sich berührenden Enden mit Hilfe eines Drahtes zusammenfügt. Der zylindrische Maschendrahtkorb sollte rundherum etwa 20 cm größer im Durchmesser sein als die äußersten Zweige des zu schützenden Strauches.

 

Winterschutz

Füllen Sie nun den Korb mit Laubblättern aus Ihrem Garten oder Laubblättern aus einem Park oder Wald rund herum auf. Verdichten Sie nur leicht, da eine lose Blattfüllung eine gut isolierende und schützende Lufthülle bildet. Wir haben mit dieser Methode unseren Duft-Seidelbast (Daphne odora) gut über den strengen Winter 11/12 gebracht.

Wenn der Drahtkorb über einen Meter hoch wird, empfiehlt sich ein Fixieren des Drahtkorbes mit Heringen oder selbstgefertigten Holzankern.

Winterschutz


Sommerflieder-Arten und Sorten (Buddleia spec.) die in schneearmen Wintern gerne bis zum Boden zurückfrieren, kann man mit genannter Überwinterungsmethode gut schützen. Hierzu würde man den Strauch jedoch vor dem Ummanteln mit Laub auf ca. 60-80 einkürzen.

Wir möchten davon abraten die Sträucher ohne Maschendrahthose mit Laub anzuhäufeln. Ein kleiner Herbst- oder Wintersturm verteilt restlos alles Laub im Garten und hinterlässt die Pflanze schutzlos dem Frost

Ganz gute Erfolge beim Überwintern von Sträuchern und empfindlichen Stauden, wie z.B. Zitronenverbene, verschiedene Salbeiarten und Schokoladenblume haben wir mit einer dreifachen Lage von Noppenfolie erreicht. Die Folie verhindert Staunässe und bietet zudem eine gute Isolation vor kalten Frostperioden

Grundsätzlich gibt es in schneearmen Landstrichen größere Probleme mit dem Überwintern von Sträuchern, da Wintersonne und scharfe kalte Ostwinde hier viel stärker Auswirkungen zeigen als in schneereichen Gebieten, wo eine dicke Schneedecke den besten Winterschutz darstellt.

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