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Was sind Intersektionelle Pfingstrosen?

Pfingstrosen unterteilt man in zwei Sektionen, nämlich die Staudenpfingstrosen und die Strauchpfingstrosen. In beiden Sektionen gibt es viele Arten, die sich auf natürliche Weise nicht kreuzen würden, weil sie einmal zu verschiedenen Zeiten blühen und weil es eine biologische Kreuzungssperre gibt.

Trotzdem ist es dem Japaner Itoh in den fünfziger Jahren gelungen Kreuzungen zwischen einer Lactiflora-Sorte und einer Strauchpäonie (Paeonia delavayii) herzustellen. Da es sich um Kreuzungen zwischen den beiden Sektionen der Pfingstrosen handelt, werden sie heute weltweit als Intersektionelle Hybriden bezeichnet. Ein passender aber zugegeben etwas künstlich wirkender Begriff.

Trotzdem hat diese neue Pfingstrosengruppe etliche Eigenschaften, die sie sicher bald zu Ihren Gartenlieblingen werden lassen.

Was viele Päonienliebhaber bedauern, ist die oft kurze Blütezeit, vor allem wenn es ein par Tage schöner Sonnenschein herrscht. Da kann man oft gar nicht so schnell schauen wie die Blütenblätter rieseln. Nicht so bei den Intersektionellen Sorten. Da immer wieder neue Knospen gebildet werden, verlängert sich die Blütezeit auf vier bis fünf Wochen.

Das kann Päonienfreunde doch schon mal aufhorchen lassen. Die neueren Züchtungen tragen ihre Blüten zuverlässig über dem Laub, sind sehr robust und wenig krankheitsanfällig. Die Blüten sind recht groß und einfach bis halbgefüllt. Durch Einkreuzung des Paeonia delavayii Anteils, kam die gelbe Blütenfarbe in diese Pfingstrosengruppe, die bei der Sorte „Bartzella“ besonders schön ausgeprägt ist, aber auch pfirsich- und orangentöne hervorbringt.

Weitere Vorteile dieser Hybriden ist ihre absolute Winterhärte, sowie die totale Regenfestigkeit der Blüten, was bei vielen Staudenpäonien ja zu beklagen ist.

Die Schönheit und der jedes Jahr blütenreiche Flor entschädigen für den, verglichen mit anderen Staudenpäonien, höheren Preis. Der höhere Aufwand bei der Vermehrung ist nicht unerheblich.

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