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Vegane Low Carb Bärlauch-Spaghetti

Low-Carb

Manchmal bleiben nach einer größeren Wochenend-Kochsession Zutaten über, – entweder vergessen diese im Menü zu integrieren oder einfach zuviel davon gekauft. Die omnipräsente Lebensmittelverschwendung wird durch solche Unachtsamkeit auch daheim zur schrecklichen Realität, wenn einem nicht rechtzeitig einfällt was damit unter der Woche schnell mal eben in 10 Minuten vor dem Kinobesuch gekocht werden könnte. Zum Glück sind die Gedanken immer noch frei und meine Inspiration beim Anblick der Zutaten vorhanden – meistens jedenfalls. So entstand dieses vegane Low Carb Gericht aus dem Bauch heraus und zugleich für eben selben gedacht: Eine surreale Fusion von asiatischen Zutaten mit heimischen Bärlauch (Bodensee-Nordhanglage) und Holsteinischem Weißkohl. Und das alles im italienschen Spaghetti-Style, nun ja … fast.

Zutaten eines unkonventionellen „Bärlauch Rezepts“ für 1 Person

(Überbleibsel reichten nur für mich)

200 g Mugobohnenkeimlinge
80 g nicht ganz so dünn gehobelter Weißkohl
1/2 Chili, feingehackt
1 TL Curry
1 TL Ingwer
1 EL Sonnenblumenkernöl
25 g Bärlauch, grob gehackt
75 ml Gemüsebrühe
Japanische Sojasauce
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
– Die Mungobohnenkeimlinge, den gehobelten Weißkohl, Chili, Ingwer in heißem Öl in einem Wok anbraten ohne Farbe nehmen zu lassen. Mit Curry bestäuben und den Wok schwenken wie man es beim Asiaten schonmal gesehen hat. Anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen und mit Sojasauce, Salz, Pfeffer würzen. Nicht vergessen vor dem Anrichten den Bärlauch unterzumischen, sonst bleibt wieder etwas übrig.

Geschmacksprofil –  Auch wenn das Bild vielleicht auf den ersten Blick Hunger auf Spaghetti macht, muss man sich hier damit abfinden, dass dieses Gericht kaum Kalorien in den Bauch bringt. Man sollte also vor diesem Essen nicht unbedingt bei einem Umzug ausgeholfen haben oder 2000 m im Kraulstil geschwommen sein. Für die eher seltene Kulinariker-Species, die gerade auf dem veganen Low Carb-Trip wandelt, ist dieses surreale Nudelgericht dahingehend von Vorteil. Allerdings nur wenn zudem der Gaumen mit typisch asiatische Aromen wie Sojasauce, Curry, Chili und Ingwer liebäugelt! Also wahrscheinlich nur in seltenen Momenten. Gestiftelte halbe Möhre hätten den Teller noch farblich aufgepimpt, wurden aber schon in der großen Wochenend-Kochsession restlos „verbraten“.

Fazit: Taste the Waste lässt grüßen, diesmal aus meiner Fusion-Cuisine!

(Rezept: Stefan Schmitz, www.freihändigkochen.de)

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