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Usitatissimus

Botanischer Artname, bedeutet: sehr nützlich, sehr gebräuchlich.

Linum usitatissimum, der Gemeine Lein oder Flachs (Familie Linaceae, Leingewächse), zählt zu den ältesten Kulturpflanzen unserer Erde. Bereits im alten Ägypten wurde er kultiviert. Die einjährige, bis 1m hohe Pflanze ist im Mittelmeerraum, Vorderasien und Nordafrika beheimatet. Sie bildet eine bis 1m lange Pfahlwurzel, die Stängel sind kahl und verzweigen sich im Bereich des Blütenstandes, die zarten, radiärsymmetrischen Blüten sind himmelblau. Lein wird sowohl zur Herstellung von Fasern (Faserlein), als auch zur Herstellung von Öl (Öllein) und zur Gewinnung von Leinsamen (Verwendung in der Heilkunde) angebaut. Es handelt sich dabei um jeweils spezielle Sorten. Während Öllein überwiegend in Nordamerika angebaut wird, produzieren Länder wie China, Russland und Weissrussland hauptsächlich Faserlein. Die getrockneten Samen von Linum usitatissimum (Lini semen) werden in der Heilkunde vor allem als Quell- und Gleitmittel z.B. bei chronischer Darmträgheit, Reizdarm etc. verwendet. In der äußeren Zellschicht der Samen befinden sich große Mengen an Schleimstoffen, der Samen selbst enthält 35-45% Öl (Linolsäure und alpha-Linolensäure). Die Leinpflanze ist im Anbau sehr anspruchslos, sie gedeiht jedoch nicht auf staunassen oder anmoorigen Böden.

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