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Unkräuter- die Niederliegende Wolfsmilch

Tarnung ist alles...

Hat man die Melde oder das Greiskraut im Garten übersehen, was bei der Größe dieser Kräuter fast nicht möglich ist, aber doch vorkommt, so danken es diese mit einer Fülle von Nachkommen, die einen ob dieser gewaltigen Vermehrungsrate ehrfürchtig erschaudern lässt.

Es gibt aber auch solche deren Vermehrungswütigkeit nicht ganz so groß ist, die sich aber so gut tarnen, dass man sie meistens übersieht und meistens zu spät bemerkt, wie heftig sich auch diese vermehrt haben. Die Rede ist von der Niederliegenden Wolfsmilch.

Schauen Sie sich die beiden Bilder an und Sie werden bewundernd feststellen, dass dieses Kraut sich wirklich fast unsichtbar macht. Der Wuchs und die Färbung der Blätter verschwimmen optimal mit dem Untergrund... Wenn das keine Tarnung ist...

Portulak

Portulak

 

 

 

 

 

Auch hier sind die Botanischen Gärten an dessen Verbreitung nicht ganz unschuldig. In Deutschland wurde es wahrscheinlich um 1813 zum ersten Mal im Botanischen Garten in Berlin angebaut.

Der Botanische Garten Tübingen kultivierte es um 1880, danach gab es Kulturen in den Botanischen Gärten Karlsruhe, Freiburg, Straßburg.

In unserem 6000 m² großen Duftgarten ist sie inzwischen leider fast eingebürgert und es ist Chefsache geworden bei der Unkrautsuche darauf hinzuweisen, wo die Wolfsmilch noch überall übersehen wurde. Dass es sich um eine Wolfsmilch handelt erkennt man leicht, wenn man ein Zweiglein abzupft. Der weiße Milchsaft tritt sofort aus und zeigt uns zu welcher Gattung diese Pflanze gehört.

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