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Schwefel

Wichtiger Hauptnährstoff, an wesentlichen Vorgängen z.B. in der Photosynthese und Atmung der Pflanzen beteiligt, auch in Vitaminen. Als Pestizid hilft es gesprüht, gespritzt oder verdampft gegen Pilzkrankheiten, bes. Echten Mehltau. Pflanzen nehmen Schwefel aus der Bodenlösung als Sulfation (SO4) auf, oder, aber nur sehr geringfügig, auch als SO2 aus der Luft über die Spaltöffnungen der Blätter. In der Pflanze selbst sind dann vor allem jüngere, stoffwechselaktivere Pflanzenteile reich an Schwefel-Verbindungen. Schwefelmangel tritt daher an den jüngeren Blättern zuerst auf, d.h. die Blätter werden hellgrün oder –gelb, zum Teil auch rötlich. Schwefel gelangt durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl usw. als SO2 in die Atmosphäre und wird mit den Niederschlägen in den Boden eingewaschen. Auch aus der Zersetzung tierischer und pflanzlicher Abfälle im Boden entstehen Schwefelverbindungen. Eine gezielte Schwefeldüngung erübrigt sich deshalb unter unseren Klimabedingungen. In schwach besiedelten Gebieten mit hohen Niederschlägen (Auswaschung von Schwefel!) kann aber eine Anwendung schwefelhaltiger Düngemittel angebracht sein. Insbesondere Ölfrüchte und Leguminosen haben einen hohen Schwefelbedarf.
Aufgrund seiner fungiziden (= pilzabtötenden) Eigenschaften wird Schwefel auch beim Haltbarmachen von Lebensmitteln eingesetzt.

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