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Schwarzwurzel

Schwarzwurzel (Scorzonera hispanica)

Die Heimat der Schwarzwurzel ist Europa, doch scheint der Anbau als Gemüsepflanze noch nicht alt zu sein, wird sie doch erst 1577 in Konrad Gesoners Epistolae als Gemüse erwähnt.

Die Blütezeit fällt in die Monate Juni und Juli. Die Blüte öffnet sich bald nach Sonnenaufgang und schließt sich bereits gegen Mittag. Wegen dieser Eigenschaft fand sie auch Eingang in Goethes Blumenuhr.

Diese kurze Zeit muss man auch nutzen um den köstlichen Schokoladenduft (manche Kinder sagen, dass sie wie Kaba riecht) zu genießen. Wir haben noch keine Stelle in der Gartenliteratur gefunden, wo diese tolle Eigenschaft erwähnt ist.

Die Wurzel ist auf der Oberfläche dunkelbraun, im Innern fleischig, weiß und reich an einem weißen, rahmartigen Milchsaft. Die Wurzel erreicht auf tief bearbeitetem Boden eine Länge von 30cm und eine Dicke von 3-4 cm. Beim Ausgraben muss man vorsichtig zu Werke gehen, da die Wurzeln leicht abbrechen und dann regelrecht „verbluten“ können.

Die Saat erfolgt im zeitigen Frühjahr, im März/April. Geerntet kann dann bereits im Oktober/November werden. Die Keimung g erfolgt recht schnell nach 10-12 Tagen. Die Keimfähigkeit ist bereits nach einjähriger Lagerung ganz bedeutend vermindert. Samen, die älter als zwei Jahre sind, können Sie auf den Kompost kippen. Wenn Sie sich jedes Jahr an den tollen Schokoladenduft erfreuen wollen, lassen Sie die Pflanze ab dem zweiten Jahr blühen, dann haben Sie auch immer frische Samen.

Der Geschmack der Wurzel erinnert an Spargel und Blumenkohl und ist der Gesundheit sehr zuträglich. Man verwendet die Wurzel zu Gemüse, Suppen, zu Hammelfleische und auch zu Salaten.

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