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Rembrandt-Tulpen

Die nach dem holländischen Maler Rembrandt benannten Tulpen sind in der Mehrzahl Sports von Darwin- oder Breeder-Tulpen, denen sie in Wuchs und Blumenform gleichen.Der besondere Reiz liegt in der bunten Zeichnung der Blumen, die geflammt, gefleckt, gestreift oder gefedert sein können. Diese interessanten Zeichnungen entstanden durch die Neigung der Tulpen zum so genannten Durchbrechen, d. h., eine einfarbige Tulpe entwickelt, wenn sie z. B. rot war, auf weißem Grunde rote Streifen, Federungen, Flammen. Miß Coyley, Merton (England), wies zuerst nach, dass dies Durchbrechen der Tulpen durch Viren hervorgerufen wird. In der weiteren Forschung gelang es
Dr. F. P. McWhorter, Oregon, zwei Virusarten festzustellen; die eine verursacht dunklere Zeichnung, die andere helle Zeichnung auf dunklem Grund. Die Virusübertragung erfolgt durch Blattläuse, kann aber auch durch Anstechen der Knospe mit einer infizierten Nadel hervorgerufen werden. Mit dem Durchbrechen treten auch andere Erscheinungen, wie Minderung der Wuchskraft, hervor. So sind die aus Darwin-Tulpen hervorgegangenen Rembrandt-Tulpen etwa 20 cm niedriger als die Ursprungssorten. Diese ehemals auch als Bizarden bezeichneten Tulpen blühen ausnahmslos spät und sind zur Treiberei kaum zu verwenden. Zur Schnittblumengewinnung werden diese für den Gartenbau weniger bedeutenden Tulpen im Frühbeetkasten oder im Freiland ausgepflanzt.

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