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Pelargonien zurückschneiden

Rückschnitt Rückschnitt Rückschnitt

Rückschnitt Rückschnitt Rückschnitt

Über den Sommer sind die „Duftgeranien“ zu großen Grünpflanzen herangewachsen - die Zweige sind übereinander und untereinander oder dicht nebeneinander aufgewachsen und haben Blüten hervorgebracht. Der September ist nun eine gute Zeit den üppigen Wuchs in bescheidenere Bahnen zu lenken und den Wiederaustriebs-Impuls, den die südafrikanischen Gewächse (dort beginnt jetzt das Frühjahr) immer noch in sich tragen, auszunutzen.

Bei jedem Stängel, der zurückgeschnitten werden soll, sucht man sich einen seitlichen Austrieb oder eine sichtbare Knospe am Stängel. Etwa 1 cm oberhalb von dieser Stelle wird geschnitten, so dass die Stängel eintrocknen können ohne dass der Seitentrieb oder die Knospe leidet. Im Folgenden wird immer auf diese Art zurück geschnitten.
Zunächst kann man vom Rand ausgehend beginnen und seitlich über den Topf hinaus gewachsene Stängel bis zum Topfrand hin entfernen. Danach sucht man alle schwachen Triebe und entfernt sie am stärkeren Holz oder, wenn sie aus dem Boden kommen direkt über der Erde.
Jetzt ist schon mehr Durchblick möglich: So kann man einzelne Äste von außen nach innen verfolgen und schauen, wo sie sich mit anderen überkreuzen- einer muß dann soweit weichen, dass sie frei zueinander stehen ohne aneinander zu reiben.
Gleichzeitig wird von oben nach unten zurück geschnitten. Die Pflanze darf gut 2/3 ihrer Masse verlieren.

Das Ergebnis ist nun ein durchsichtiger, kleiner „Strauch“ mit meistens wenigen Blättern.
Jetzt ist es sinnvoll, die Pflanze aus ihrem Topf zu heben. Das unterste Drittel Erde wird nun entfernt - mit allen Wurzeln darin - und in den Topf oder Kübel wird genauso viel neue Erde eingefüllt. Obenauf kommt die Pflanze mit dem Restballen.
Die Pelargonien nutzen nun die Kraft aus der frischen Erde und die Restwärme des Spätsommers um neu durchzutreiben. Dazu lieben sie einen Platz an der warmen Hauswand oder auf der geschützten Terrasse.

Besteht später Frostgefahr, so muß der Kübel in das Winterquartier umziehen - es sollte trocken mit etwas Licht und nicht unter +5°C sein. In solch kühlen Räumen wird einmal im Monat gegossen.

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