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Päonienpflege

Staudenpfingstrosen

Wer es noch nicht geschafft hat, die alten Pfingstrosenblätter der Staudenpfingstrosen wegzuschneiden, der sollte jetzt zur Schere greifen: An warmen Standorten schieben sich bereits die ersten Blätter aus den Knospen. Je stärker sie schon gewachsen sind, desto schwieriger wird das bodenebene Zurückschneiden. Das alte Laub sollte verbrannt oder über die grüne Tonne entsorgt werden, da die Gefahr des Krankheitsbefalls besteht.

 

Strauchpfingstrosen

Bei den Strauchpfingstrosen sind die Knospen ebenso schon stark geschwollen. Sind die Knospen prall gefüllt und grünlich, so handelt es sich um blühfähige lebendige Knospen. Erscheinen die Knospen eingetrocknet bräunlich bis schwarz sind sie tot und von Grauschimmelpilz befallen. In diesem Fall kann man alles Totholz zurückschneiden, also von der Spitze bis zur nächsten gesunden grünen oder roten Knospe. Verursacht wird dieses Absterben durch einen Pilz namens Botrytis, zu deutsch: Grauschimmel. Er breitet sich von der Triebspitze nach unten zur Basis hin aus. Man kann beobachten, dass bei einem befallenen Trieb zuerst die Spitzenknospe braun/schwarz wird, dann die nächst untere und so weiter. Schneidet man bei einem solchen Trieb in das bereits erkrankte Aststück, so ist eine Braunfärbung von den Leitbündeln bis zum Mark erkennbar. Schabt man mit einem Messer vorsichtig die Rinde ab, so erkennt man genau am darunterliegenden Nährgewebe den Übergang vom braunen, toten zum lebendigen grünen Gewebe. Erst wenn man in gesundes Holz schneidet, wird der Querschnitt wieder hell, der Befall ist gestoppt. Sind die Knospen der Strauchpfingstrose (besonders die Rockii Hybriden treiben extrem früh) schon ausgetrieben, so passiert es manchmal, dass einzelne junge Triebe wie verwelkt aussehen. Hier liegt ein aktueller Botrytisbefall vor und es sollte umgehend bis in das gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Für den Schnittabfall gilt auch hier: Verbrennen. Es ist auch nicht verkehrt, ab und zu die Schere zu desinfizieren, bevor es weitergeht mit der Gartenarbeit.

Zum Pflanzen ist es jetzt zu spät, aber aussuchen können Sie schon mal... Ab Mitte September versenden wir wieder.

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