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Maßnahmen gegen Braunfäule

Das allerwichtigste bei der Tomatenkultur ist der Schutz vor Regen, Tau und Nebel. Diese feuchten Bedingungen fördern die bei allen Gärtnern und Hobbygärtner gefürchtete Kraut- und Braunfäule, die infizierte Tomatenpflanzen innerhalb weniger Wochen zum Absterben bringen. Phytophthora infestans, der Braunfäule-Pilz hat eine rasante Vermehrungsrate, wenn die für den Pilz optimalen Bedingungen, wie hohe Luftfeuchte vorherrschen. Wo Tomaten nicht unter Dach oder im Gewächshaus stehen sind sie bei feuchtkühlen Witterung in schlechten Sommern dem Pilz ausgeliefert.

1) Die Sporen des Braunfäulepilzes werden meist vom Wind von infizierten Kartoffelfeldern auf die Tomatenpflanzen übertragen. Die Pflanzen sollten deshalb unbedingt überdacht werden oder direkt an die Südwand des Hauses gepflanzt werden.

2) Abstand zwischen den Pflanzen so groß wählen, dass sich die Pflanzen nicht berühren.

3) Nie die Pflanzen selber gießen, sondern nur den Wurzelbereich. Dabei sind die unteren Blätter zu entfernen, damit diese nicht den Boden berühren.

4) Werden bei einer Schlechtwetterperiode trotzdem Pflanzenteile befallen, so sind diese sofort zu entfernen. Abgefallene Früchte entfernen. Pflanzenteile nicht auf den Kompost, sondern in die Biotonne.

5) Buschtomaten und Stabtomaten nicht zusammen pflanzen, da diese sich gegenseitig infizieren können. Buschtomaten extra pflanzen, da diese auch viel früher reifen.

6) Möglichst die Anbauflächen wechseln und Stickstoffüberdüngung vermeiden, da hierbei das Pflanzgewebe geschwächt wird und für Infektionen zugänglicher wird.

7) Gute Ernten erzielt man auch wenn die Pflanzen in große Töpfe (Durchmesser 40-50cm) gepflanzt werden. Die Kübel lassen sich auch gut auf dem Balkon anziehen und haben ein geschütztes Mikroklima.

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