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Knoblauch ernten

Knoblauch Eigenen Knoblauch anzubauen und zu ernten ist eigentlich kinderleicht.

Der Riesenknoblauch (Allium ampeloprasum) bildet im Juli faustgroße Blütenstände, die reichlich von Insekten besucht werden. Samenbildung findet dabei aber nicht statt.

Nachdem die einzelnen Zehen im Herbst letzten Jahres bzw. im Frühjahr dieses Jahres gesteckt wurden, sind sie Ende Juli/August ausgereift und beginnen einzuziehen.

Man erntet sobald die Blätter vergilben. Wartet man zu lange, ziehen die Blätter vollständig ein und man hat Schwierigkeiten, die Knolle wiederzufinden.



Knoblauch Mit der Grabegabel lassen sich die Knollen gut ausgraben und von anhaftender Erde befreien. Danach können die Knollen mit dem anhängenden Laub an einem luftigen Platz aufgehängt oder in luftdurchlässiger Obstkiste getrocknet werden. Andere Knoblauchsorten bilden ebenfalls Fruchtstände, in denen sich kleine Brutzwiebeln entwickeln. Hier taucht meist die Frage auf, ob man diese Blüten/Fruchtstände stehen lässt oder ob diese die Zehenentwicklung beeinträchtigen.

Knoblauch Die Ausbildung der Blütenstände bzw. die Entwicklung von Brutzwiebeln kostet die Pflanze natürlich viel Kraft. Will man auch die Brutzwiebeln zur Vermehrung nutzen, lässt man die Fruchtstände ausreifen. Auf die späte Blüte beim Riesenknoblauch wollen wir auch nicht verzichten und lassen deshalb Blütenstände stehen.

Will man weder Brutzwiebeln vom normalen Knoblauch, noch die schönen Blütenstände des Riesenknoblauchs, so schneidet man die Triebe rechtzeitig ab. Man erhält dadurch größere Zehen.

Portulak

Beim Riesenknoblauch bilden sich neben der Hauptknolle 5 – 8 fingernagelgroße Brutzwiebeln, aus denen sich nach ca. 2 Jahren ebenfalls große Knollen entwickeln.





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