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Blume des Jahres 2013: Das Leberblümchen

Blume des Jahres: Das Leberblümchen (Hepatica nobilis)

Das Leberblümchen wurde von der Loki-Schmidt-Stiftung (http://www.stiftung-naturschutz-hh.de/blume/2013.html) zur Blume des Jahres gewählt. Damit  wird gleichzeitig auch immer auf einen bedrohten Lebensraum hingewiesen. In diesem Falle sind es die artenreichen Kalkbuchenwälder Deutschlands. Die Böden dieses Biotoptyps sind kalk- und humusreich. Dort findet man das Leberblümchen vergesellschaftet mit z.B. gelben Anemonen und Lerchensporn Arten.

Das Leberblümchen, das seinen Namen seinen leberähnlich gestalteten Blättern verdankt, ist ein typischer Lehmbodenzeiger, der bis zu 50 cm tief wurzeln kann. Die Pflanze kann recht alt werden. Aus dem großen Wurzelstock treiben im Frühling die Blüten noch vor den Blättern.

Die Blütezeit des Leberblümchens beginnt recht früh noch bevor die Blätter der Buchen und Eichen austreiben. Wenn das Blätterdach Mitte April geschlossen ist, beginnt bereits die Samenbildung.

An den Samen des Leberblümchens befindet sich ein sogenanntes „Elaiosom“, das aus Fett und verschiedenen Zuckern besteht. Ameisen tragen die Samen mit dem süßen Anhängsel in ihre Bauten und tragen somit zur Verbreitung bei. Das Leberblümchen wächst auf sogenannten Mullböden, wo es im Frühjahr oft Massenbestände bilden kann. Beim Pflanzen im Garten sollten die Standortwünsche des Leberblümchens berücksichtigt werden.

Vom Leberblümchen gibt es heute zahlreiche Farbvarianten, die von hellem Lila bis zu reinweißen Farbtönen reichen.

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