Minzen gehören in die große Familie der Lippenblütler, die die größte Anzahl duftender Gattungen und Arten enthält. Hierher gehören z.B. Drachenkopf, Lavendel, Monarden, Rosmarin, Salbei, Thymian und Ysop. Von den weltweit 30 Arten sind etwa die Hälfte für den menschlichen Gebrauch besonders geschätzt. Wer sich mit Minzen beschäftigt, muss sich zunächst durch sprachliche und andere Verwirrungen kämpfen, da nicht nur echte Minzen (botanisch Mentha) eben diesen Namen erhielten, sondern auch solche, die im botanischen Sinne keine Minzen sind, wie z.B. Frauenminze (Balsamita major) oder Katzenminze (Nepeta fassenii). Kaum eine Gattung bastardiert so leicht wie die Minzen, weshalb es heute auch eine Vielzahl von Hybriden gibt, die zum eben nicht leichten Verständnis der Minzen beitragen. Die für den Gebrauch wichtigsten Edelminzen können in vier verschiedene Kategorien eingeteilt werden: 1) stark mentholbetonte:
Minzen lieben gut mit Kompost versorgte, frische Böden. Sie suchen sich mit ihren Ausläufern den ihnen zusagenden Platz. Im Kübel sind sie eher zu bändigen, brauchen dann jedoch gute Wasserversorgung und Düngergaben. Suchen Sie sich „Ihre“ Minze am besten selber aus.
Ein Schaubild mutmaßlicher verwandtschaftlicher Beziehungen finden Sie hier abgebildet (nach Gustav Hegi).