Zu den staudigen
Pfingstrosen zählt man die Wildarten, die unzähligen Sorten der Paeonia lactiflora Abkömmlinge und die in den letzten Jahren zunehmende Zahl von
Hybriden aus Kreuzungen verschiedener Wildarten oder Kreuzungen von Wildarten und Lactiflora-Sorten.
Zu den Wildarten zählen:
Paeonia anomala
Paeonia daurica
Paeonia daurica subsp. daurica
Paeonia daurica subsp. macrophylla
Paeonia emodi
Paeonia lactiflora Paeonia mairei
Paeonia mascula
Paeonia mascula subsp. mascula
Paeonia mlokosewitschii Paeonia obovata subsp. obovata
Paeonia obovata subsp. willmottiae
Paeonia peregrina
Paeonia officinalis subsp. banatica
Paeonia officinalis subsp. microcarpa (humilis)
Paeonia officinalis subsp. officinalis Paeonia officinalis subsp. villosa
Paeonia tenuifolia Paeonia tenuifolia subsp. biebersteiniana
Paeonia veitchii
Staudenpfingstrosen ziehen sich im Gegensatz zu
Strauchpfingstrosen im Herbst/Winter komplett zurück, das heißt die oberirdischen Pflanzenteile sterben ab und die Pflanzen überwintern im
Boden mit Überdauerungsknospen, die direkt unter der Erdoberfläche sitzen. Viele
Staudenpfingstrosenarten zeigen im Frühjahr den typischen rötlichen Blattaustrieb.
Zu den
Staudenpfingstrosen zählen z.B. unsere alten Bauerngartenpfingstrosen (P. officinalis).
Vorsicht geboten ist bei der
Bodenbearbeitung, vor allem im Frühjahr, damit keine Erneuerungsknospen bzw. Teile des
Wurzelstockes beschädigt werden. Bei der Düngung von
Staudenpäonien kann man vorgehen wie unter
Strauchpäonien beschrieben.