Selbststerilität
Selbststerilität
Dies bedeutet, dass die Pflanze mit dem eigenen
Pollen nicht fruchtbar ist. Hier ist
Fremdbestäubung nötig, damit die Pflanze
Samen hervorbringt.
Da eine Selbstbefruchtung nicht möglich ist, spricht man in diesem Falle auch von Selbstinkompatibilität. Durch dieses „System“ der Pflanze soll vermieden werden, dass eventuell verdeckt vorhandene Eigenschaften bei den Nachkommen in Erscheinung treten und diese dadurch benachteiligt sind. Die meisten Sorten von
z.B. Apfel, Birne, Süßkirsche sind selbststeril, was bedeutet, dass zu deren Befruchtung (also Ausbildung von Früchten!) andere Sorten, sogenannte
Pollenspender, benötigt werden. Im Erwerbsobstbau z.B.
müssen daher innerhalb der Obstanlagen in regelmäßigen Abständen
geeignete
Pollenspendersorten aufgepflanzt werden. Ausgesprochene Selbstbefruchter sind z.B. Erbse, Bohne, Sojabohne, Kartoffel. Vorwiegend tritt Selbstbefruchtung z.B. ein bei Weizen, Hafer, Reis, Linse, Lein, Tomate, Salat, .Tabak, Walnuss.